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Nr. 200, 2019, Aug. / Sept. Inhalt
 
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Die Finsternisse vom Juli 2019
 
von Claude Weiss

Seit dem Sommer 2018 und dem aufsteigenden Mondknoten ab Ende 2018 im Krebs-Zeichen finden Finsternisse hauptsächlich auf der Krebs/Steinbock-Achse statt (noch bis Mitte 2020). Aufgrund des Mondknotenzyklus von 18 ½ Jahren hatten wir – wie Claude Weiss in seinem Artikel zeigt – eine vergleichbare Situation letztmals von Mitte 2000 bis Mitte 2002 und vorher von Mitte 1981 bis Mitte 1983. Zusätzliches Merkmal dieser Perioden war aufgrund des in den letzten Jahrzehnten recht langen Saturn/Pluto-Zyklus von über 37 Jahren, dass die erwähnten Mondknotenphasen mit dessen Hauptaspekten zusammenfielen: eine Saturn/Pluto-Konjunktion Ende Waage im November 1982, drei Saturn/Pluto-Oppositionen von Zwillinge zu Schütze zwischen August 2001 und Mai 2002 und schliesslich eine Saturn/Pluto-Konjunktion Ende Steinbock im Januar 2020. In diesem Zusammenhang weist der Autor darauf hin, dass der Saturn/Pluto-Konjunktion von 2020 auch dadurch eine besondere Bedeutung zukommt, dass diese auf der gleichen Zeichenachse stattfindet wie die Mondknotenachse.

Finsternisse wirken astrologisch gesehen bekanntlich von 1 ½ Monaten vor bis 4–5 Monaten nach dem exakten Ereignis. Claude Weiss analysiert in seinem Artikel zuerst die Sonnenfinsternis vom 2. Juli. Dabei zeigt er, dass sich die Achsen und Häuser für die verschiedenen Orte in Europa stark unterscheiden. So steht Uranus für Zürich und Brüssel am IC, während er für Berlin ins dritte Haus zurückfällt. Was dies bedeutet und wie es sich in der Astro*Carto*Graphy der Sonnenfinsternis auswirkt, diskutiert der Autor in diesem Abschnitt seines Artikels eingehend («Wo mit Überraschungen zu rechnen ist» und «Sprunghafte Entscheidungen des US-Präsidenten und Gefahr von Erdbeben»).

Anschliessend widmet sich Claude Weiss der Mondfinsternis vom 16. Juli, die sich spannungsgeladener als die Sonnenfinsternis präsentiert. Der Autor deutet dieses Horoskop ebenso wie die zugehörige Astro*Carto*Graphy.

Bekanntlich gehören Finsternispaare im Saros-Zyklus zu einer bestimmten Muttereklipse, in der sich – astrologisch gesehen – die Hauptthemen der zukünftigen Eklipsen, die zu dieser Familie gehören, jeweils ankündigen. Der Autor analysiert die Muttereklipse der beiden Sommerfinsternisse 2019 (Saros-Serie 3 Nord) und notiert dann die herausstechenden konkreten Ereignisse in entsprechenden Finsternisphasen der jüngeren Vergangenheit: Sommer 2001, Sommer 1983, Sommer 1965, Sommer 1947 und Sommer 1929.

Zum Abschluss seines Beitrags demonstriert Claude Weiss die Auswirkungen der Sonnen- und der Mondfinsternis vom Sommer 2019 anhand der Horoskopbeispiele Donald Trump und Angela Merkel.

 


Claude Weiss, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Astrologie; Herausgeber der Zeitschrift ASTROLOGIE HEUTE; gründete 1978 die Astrodata AG, welche astrologische Textanalysen anbietet; Präsident des Schweizer Astrologenbundes (SAB) von 1987 bis 2019; gefragter Referent an internationalen Kongressen; Bücher: «Warum wir uns inkarnieren», «Horoskopanalyse» Bd. 1 & Bd. 2 (Bd. 2 neu überarbeitet und erweitert), «Karmische Horoskopanalyse», Bd. 1 & Bd. 2, Mitautor der Bücher «Pluto – Eros, Dämon und Transformation», «Die Lilith-Fibel», «Wendezeit 2010–2012», «Visionen einer neuen Zeit», E-Mail: Claude Weiss

 

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